… Der Rauch brannte in meiner Kehle und benebelte für einen kurzen Augenblick meine Sinne. Leider hielt dieser Rausch nur einige Sekunden an und schon wich das gute Gefühl dem schlechten Gewissen. Nicht ihm gegenüber, dafür, dass ich ihn angeschrien hatte.

Nein, mir selbst gegenüber, dass ich wieder einmal die Fassung verloren hatte, statt entweder ruhig und sachlich zu meiner Entscheidung zu stehen oder mich in mein Schicksal zu ergeben.

Was das Schicksal, in Form von seinen Bedürfnissen, an diesem Abend vorgesehen hatte, wusste ich nur allzu genau.

Schließlich waren mehr als 24 Stunden vergangen, seitdem B. und ich das letzte Mal miteinander geschlafen hatten. Und auch dieser mehrstündige Marathon, bei dem er mehrfach gekommen war, hatte ihm nicht die nötige Befriedigung verschafft. Was er wollte war nicht diese Form von körperlicher Nähe. Oral, vaginal, anal, ihm egal, und meist schien es ihm auch egal zu sein, mit wem er sich da gerade vergnügte, solange er seinen Spaß hatte. Die Leere in seinem Inneren kompensierte er mit Sex.

B. trug gerne Damenunterwäsche dabei. Er trug eigenen Angaben zu Folge immer gern Damenunterwäsche, Spitzenstrings und halterlose Strümpfe, Strapse und Strapshalter, Korsagen und BHs, bei denen er aufgrund seiner schmalen Statur die Körbchen mit Silikonkissen und Taschentüchern ausstopfen musste, um annähernd weibliche Formen zu erlangen.

Er tat dies, wie er sagte, um sich schwach fühlen zu können. Zu Hause, bei seiner Ehefrau und seinen Kindern durfte er freilich diesen Teil seiner Persönlichkeit nicht ausleben, dort waren seine männliche Autorität und seine Stärke gefragt.

Wie gut, dass es mich gab, denn mir war es vollkommen egal, wie er sich kleidete, solange es ihn glücklich machte.

Glücklich gemacht hätte ihn an diesem Tag jedoch etwas ganz anderes. Schon lange genügte es ihm nicht mehr, seine Weiblichkeit und Schwäche, die für ihn bezeichnenderweise miteinander Hand in Hand ging, durch feminine Kleidung auszudrücken. Er wollte sich auch im Bett unterwürfig zeigen, wollte benutzt werden.

 

Ein perfekter Tag sah in seinen Augen daher in etwa wie folgt aus:

Ich wecke ihn mit einer zärtlichen Umarmung und knete dabei seinen knackigen Hintern, hauche ihm einen Kuss auf den Mund und lächle ihn verführerisch an. „Na mein Mädchen, hast du gut geschlafen?“ frage ich mit einem breiteren Grinsen und er antwortet etwas, das mir zu verstehen gibt, dass er den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden hat. Wir haben mit der Zeit einige kleine Codeworte entwickelt, welche dem anderen zeigen sollten, in welcher Stimmung wir uns gerade befanden. „Mein Mädchen“ war eines davon.

„Was hältst du davon, wenn du ins Bad gehst und dich ein wenig frisch machst?“, fahre ich fort, während ich im Kleiderschrank nach etwas passendem für ihn suche.

Ich werfe die ausgesuchten Wäschestücke auf den Boden des Badezimmers. Sie bestehen aus einem kleinen rosafarbenem Spitzenstring, der nur mit Müh und Not seine kleinen prallen Hoden zu bedecken vermag, einem Spitzenbustier derselben Farbe, sowie einem kurzen schwarzen Rock und einem knappen Shirt.

Auch halterlose Strümpfe lege ich dazu, die mit dem schmalen Spitzensaum und der kleinen Satinschleife auf der Rückseite. Und das Hundehalsband, welches wir ein paar Wochen zuvor in einem Geschäft für Haustierzubehör erstanden haben.

Die Leine dazu würde ich ihm später anlegen, noch wollte ich B.  gestatten sich frei im Haus zu bewegen.

Ich überlege kurz ihm schon etwas Spielzeug dazu zu legen, einen kleinen Buttplug beispielsweise, verwerfe den Gedanken aber schnell wieder, schließlich wollte ich ihm keinen Spaß mit sich alleine gönnen und das erste, was an diesem Tag seinen Hintereingang penetrieren sollte, würden ein, zwei meiner Finger sein.

Er ließ sich wie meist reichlich Zeit im Bad, was er auch tat, wenn wir nicht „spielten“. Da er ohnehin meist am Wochenende bei mir war und wir daher morgens keine Eile hatten, stellte das kein allzu großes Problem dar.

Im Rahmen unseres sonntäglichen Szenarios jedoch, wusste ich, dass er absichtlich trödelte, um sicherzustellen noch vor dem Frühstück meine Strenge zu spüren zu bekommen.

Ich rief also: „Was dauert da so lange“ und unterdrückte ein Kichern. Er war so leicht zu durchschauen. Zumindest dachte ich das zu diesem Zeitpunkt noch. Was sich leider alsbald als Trugschluss erweisen sollte.

„Ich bin gleich soweit“, hörte ich eine leise Stimme im Badezimmer sagen und antwortete harsch „das will ich dir auch geraten haben, du kleine Schlampe!“.

Es dauerte weitere fünf Minuten, bis B. sich endlich in voller Montur präsentierte. Er posierte ein wenig vor mir, ich bedeutete ihm seinen Rock zu heben und mir seinen Po zu zeigen. Er tat wie ihm geheißen und beugte sich ein wenig nach vorne, so dass der schmale Stoffstreifen zwischen seinen Gesäßbacken spannte und sicherlich unangenehm kniff. Ich holte aus und schlug ihm mit der flachen Hand auf die wohlgeformten Backen. Drei, vier, fünfmal strafte ich ihn auf diese Weise dafür, dass er mich hatte warten lassen. Ein Schlag für jede Minute. „Was sollte das?“, fuhr ich ihn an. „Es, es tut mir leid“, stammelte er und erntete dafür einen erneuten Schlag auf den bereits leicht geröteten Hintern.

„Wie heißt das?“, zischte ich. „Es tut mir leid, Herrin!“ winselte er und spannte seine Muskeln an, bereit für neue Hiebe.

Doch vorerst ließ ich von ihm ab und befahl ihm statt dessen nach unten zu gehen und Frühstück zu machen.

Die Herrin hatte noch einiges mit dem kleinen Flittchen im Röckchen vor, dafür mussten wir uns beide stärken…

 

 

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