„Da komme ja selbst ich durcheinander! Wer ist jetzt er? Von welchem Mann sprichst du gerade?“

Der Einwand ist berechtigt.

„Ich kann doch in meinem Blog keine Namen nennen!“

Auch wahr. Zumal die Grenzen zwischen wirklichen Erlebnissen und „wie es auch hätte gewesen sein können“ fließend sind.

„Schreib doch Automarken!“ In Gedanken gehe ich durch, welchem Mann ich welches Vehikel zuordnen würde und fürchte, dass der ein oder andere sich auf den Schlips getreten fühlen könnte. Außerdem gingen bereits jetzt Minuten dafür drauf, zu überlegen, welches Fahrzeug zu welchem am besten passte. Welche Attribute. Solide? Deutsche Wertarbeit. Vernünftig? Nicht gerade schmeichelhaft. Sportlich, schnittig, rasant. Zu riskant?

„Nein, das geht nicht.“ und verkneife mir ein Kichern. Albernes Gegacker war im Moment fehl am Platz. Konstruktive Vorschläge bitte!

Shakespeare Figuren? Zu schwülstig.

Planeten? Wer kreist dann um wen und was ist mit Pluto?

Gemüse? Schon pruste ist laut los. Möhre! Gurke! Rettich! Wie pubertär. Nein! Auf keinen Fall Gemüse!

Filmtitel? Bei „die nackte Kanone“ bin ich wieder raus.

Letztlich beschließe ich der Einfachheit halber durchzunummerieren. Auch dies könnte wertend aufgefasst werden.

Das ist mir aber egal. Das Alphabets hat 26 Buchstaben, das sollte fürs Erste genügen.

Der junge Mann aus meinem Beitrag gestern, der uns wahrscheinlich häufiger begegnen wird, ist demnach „A“ (wie Arbeitskollege, das kann man sich gut merken). Der Herr von morgen dann „B“ (wie Blödmann)…

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